Revolut IPO

Revolut IPO: Was Sie wissen müssen

Revolut, ein britisches FinTech-Unternehmen, das Bank- und Finanzdienstleistungen anbietet, erwägt angeblich einen Börsengang (IPO). In diesem Artikel werden wir untersuchen, was wir über den möglichen Börsengang wissen, einschließlich der Marktlage, Einnahmen, Bewertung, Investoren und regulatorischer Überlegungen.

Was ist Revolut ?

Revolut ist ein britisches FinTech-Unternehmen, das Bank- und Finanzdienstleistungen für Kunden weltweit anbietet. Das Unternehmen wurde 2015 von Nikolay Storonsky und Vlad Yatsenko gegründet und ist seitdem rapide gewachsen, mit über 15 Millionen Kunden weltweit.

Revolut bietet eine Reihe von Dienstleistungen an, darunter Bankkonten, Debitkarten und Peer-to-Peer-Zahlungen, sowie Finanzdienstleistungen wie Aktien-, Rohstoff- und Kryptohandel. Das Unternehmen unterstützt derzeit gesetzliche Einwohner des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR), Australien, Singapur, die Schweiz, Japan, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten.

Spekulationen über den Revolut IPO

Revolut-Mitbegründer und CEO Nik Storonsky hat erklärt, dass das Unternehmen in den nächsten zwei bis drei Jahren einen Börsengang in Betracht ziehen würde, abhängig von den Marktbedingungen. Es gibt zwar keinen konkreten Plan, aber das Unternehmen diskutiert die Möglichkeit eines Börsengangs schon seit geraumer Zeit.

Obwohl die Einnahmen von Revolut erheblich sind, erreichen sie nicht den Bereich von wenigen Milliarden Dollar Umsatz pro Jahr, den Storonsky genannt hat, bevor das Unternehmen an die Börse geht. Daher ist unklar, ob der Börsengang in naher Zukunft stattfinden wird.

Wenn der Börsengang stattfindet, wird er von Investoren und Brancheninsidern genau beobachtet. Revolut ist eines der führenden FinTech-Unternehmen im Vereinigten Königreich, und ein Börsengang könnte erhebliche Auswirkungen auf die gesamte Finanzbranche haben.

Einnahmen und Bewertung

Die bereinigten jährlichen Einnahmen von Revolut betrugen 2020 £261 Millionen (359 Millionen US-Dollar), was weit unter dem Bereich von wenigen Milliarden Dollar Umsatz pro Jahr liegt, den Storonsky genannt hat, bevor das Unternehmen an die Börse geht. Als die Pläne für den Börsengang im September 2021 erstmals diskutiert wurden, wurde Revolut zuletzt mit 33 Milliarden US-Dollar bewertet. Allerdings ist seitdem viel passiert, und die Bewertung des Unternehmens könnte bis zum Börsengang gesunken sein. Revolut hat insgesamt 1,7 Milliarden US-Dollar in 19 Finanzierungsrunden aufgenommen, wobei zu den Hauptinvestoren Tiger Global Management, G Squared, SoftBank und TCV gehören.

Regulatorische Überlegungen

Trotz ihrer Beliebtheit hat Revolut in den letzten Jahren einige regulatorische Herausforderungen gemeistert. Obwohl das Unternehmen Bankdienstleistungen für Kunden im Vereinigten Königreich anbietet, verfügt es noch nicht über eine vollständige britische Banklizenz. Dies bedeutet, dass es nur als eine Einrichtung für elektronisches Geld angesehen wird und nicht als Bank reguliert wird. Dieser Mangel an Regulierung bedeutet, dass Verbraucher nicht in gleicher Weise gegen Risiken geschützt sind. Das Unternehmen befindet sich derzeit im Prozess der Erlangung einer britischen Banklizenz, was voraussichtlich drei Jahre dauern wird.

Trotz dieser Herausforderungen ist Revolut weiter gewachsen und hat seine Dienstleistungen ausgebaut. Mit Gerüchten über einen bevorstehenden Börsengang steht das Unternehmen kurz davor, eine noch bedeutendere Rolle im Bereich FinTech zu spielen. Als eines der führenden FinTech-Unternehmen im Vereinigten Königreich wird der Börsengang von Revolut von Investoren und Verbrauchern gleichermaßen aufmerksam verfolgt.

Dienstleistungen und Einnahmequellen

Revolut bietet Bankdienstleistungen wie Bankkonten, Debitkarten und Peer-to-Peer-Zahlungen an, sowie Finanzdienstleistungen wie Aktien-, Rohstoff- und Kryptohandel. Es unterstützt derzeit gesetzliche Einwohner des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR), Australien, Singapur, die Schweiz, Japan, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten. In Bezug auf die Einnahmen erzielt Revolut den Großteil seiner Einnahmen aus drei Hauptquellen: Interchange, Bankdienstleistungen und Zinsen.

  • Interchange: Revolut erhebt eine Transaktionsgebühr von Benutzern, derzeit etwa 0,2%, durch einen Prozess namens Interchange.
  • Bankdienstleistungen: Revolut berechnet auch Gebühren für seine Bankdienstleistungen, wie Plus- und Premium-Konten. Während das Standardkonto kostenlos ist, fallen £2,99 pro Monat für Plus-Konten und £6,99 pro Monat für Premium-Konten an.
  • Zinsen: Schließlich verdient Revolut Zinsen auf Kundeneinlagen.

Fazit

Obwohl es kein offizielles Datum für den Revolut-Börsengang gibt, ist es ein Thema, das viel Aufmerksamkeit erregt. Als eines der führenden FinTech-Unternehmen im Vereinigten Königreich wird der Börsengang von Revolut von Investoren und Verbrauchern gleichermaßen aufmerksam verfolgt. Angesichts der aktuellen Einnahmen und regulatorischen Situation des Unternehmens könnte es jedoch noch einige Jahre dauern, bis der Börsengang stattfindet.

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